
Praxis für:
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| Glossar |
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A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M Abdomen
lat.: Bauch Ablation
das Abtragen, Entfernen Abort
Fehlgeburt Abrasion
Abschaben; Abtragen von Material Abstrich
med. Routinemaßnahme; Von der Haut- oder Schleimhautoberfläche wird zu diagnostischen Zwecken, d.h. zur Erkennung möglicher Krankheiten, Untersuchungsmaterial entnommen (z.B. mit Tupfern oder kleinen Spateln). Abszess
Absonderung, Eitergeschwür Achondroplasie
Störung der Knorpelbildung; führt zu Kleinwuchs vor allem der Extremitäten (Arme, Beine). Adaption
Anpassung, Anpassungsvermögen ADHS / ADS
Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung Adipositas
heißt auch Fettleibigkeit und meint ein schweres Übergewicht, welches als Gesundheitsstörung, bei der der Betroffene zu viel Fettgewebe besitzt, behandelt werden kann. Aerosolinhalation
Inhalation, bei der das einzunehmende Medikament in feinste Teilchen zerstäubt wird, und so direkt über Lunge oder Bronchien besser aufgenommen werden kann. Affekt
(lat. affectus = Gemütszustand); Gemütserregung; Relativ kurz andauerndes, stark ausgeprägtes Gefühl, wie zum Beispiel Freude, Angst oder Scham. Affolter-Konzept
Frau Felicie Affolter entwickelte ihr Konzept während ihrer jahrelangen Arbeit mit wahrnehmungsgestörten Kindern. Airflow-Geräte
Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird. Akne
Meint eine entzündliche Hautkrankheit, die in erster Linie die Talgdrüsen und Haarwurzeln betrifft. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen der Haut und tritt meistens in der Pubertät auf und klingt bis zum 30. Lebensjahr, meist auch ohne Therapierung, wieder ab. Hauptursache ist eine gesteigerte Talgproduktion, welche durch die hormonellen Prozesse während der Pubertät begünstigt wird. Aktivator
Kieferorthopädisches Behandlungsgerät, das die Muskelkräfte der Kaumuskulatur zur Kieferumformung und Bissverlagerung nutzt; wird zwischen Ober- und Unterkiefer platziert und ist herausnehmbar. Akupunktur
Methode, bei der mit dünnen Nadeln in genau festgelegte Punkte der Körperoberfläche gestochen wird. Die Methode basiert auf der Annahme, dass zwischen den einzelnen Körperorganen und der Haut Wechselwirkungen bestehen. Wissenschaftliche Erklärungen für belegbare Erfolge gehen davon aus, dass die Nadelstiche die Schmerzpforte im Stammhirn verschließen oder dass die Nadelreizungen schmerzlindernde körpereigene Endorphine (Stoffe mit opiatartiger Wirkung) freisetzen. Akupunktur in der Zahnmedizin
Das Wort Akupunktur leitet sich aus den lateinischen Begriffen "acus" = Nadel und "pungere" = stechen her. Bei der Akupunktur wird mit dünnen Nadeln in genau festgelegte Punkte der Körperoberfläche gestochen. Es gibt klassische Akupunkturpunkte, die auf den so genannten Meridianen liegen. Meridiane sind Bahnen, die Organen zugeordnet sind; so gibt es beispielsweise den Magen-Meridian oder den Herz-Meridian. Allergen
Stoff, der eine Allergie auslöst; Unter Allergenen versteht man Stoffe ganz unterschiedlicher Art (zum Beispiel Gräserpollen, bestimmte Metalle wie Nickel oder die Ausscheidungen der Hausstaub-Milbe), auf welche der Organismus überempfindlich reagiert, beispielsweise mit Hautausschlag, Kreislaufreaktionen, tränenden Augen, verstopfter Nase bis hin zu Asthma. Allergologie
Allergologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung der durch Allergene ausgelösten Erkrankungen verschiedener Organsysteme. Unter Allergenen versteht man Stoffe ganz unterschiedlicher Art (zum Beispiel Gräserpollen, bestimmte Metalle wie Nickel oder die Ausscheidungen der Hausstaub-Milbe), auf welche der Organismus überempfindlich reagiert, beispielsweise mit Hautausschlag, Kreislaufreaktionen, tränenden Augen, verstopfter Nase bis hin zu Asthma. Allgemeine Zahnheilkunde
siehe Zahnheilkunde Allgemeinmedizinische Grundversorgung
Unter allgemeinmedizinischer Grundversorgung wird die Behandlung und Versorgung verstanden, die der Patient mit seelischen oder körperlichen Gesundheitsstörungen erfährt, wenn er den Allgemeinmediziner als ersten Ansprechpartner aufsucht. Alternative Zahnheilkunde
Die alternative Zahnheilkunde ist ein Bestandteil der Alternativmedizin. Diese bezeichnet Konzepte und Methoden, welche von der Schulmedizin abweichen. Bei den meisten Therapien der alternativen Zahnheilkunde fehlen aussagekräftige Langzeiterfahrungen, und es sind sehr unterschiedliche individuelle Reaktionen auf die Behandlung zu beobachten. Die Methoden der alternativen Zahnheilkunde können oftmals hilfreich sein, sind aber wissenschaftlich nicht anerkannt. Alterszahnheilkunde
siehe Gerontostomatologie Amalgam
Metall-Legierung, die aus Silber, Zinn und Quecksilber besteht. Amalgam wird als Füllung für Löcher (Kariesfolge) benutzt. Es wird im weichen Zustand eingebracht und verdichtet. Nach der Aushärtung weist es eine große Stabilität auf, besitzt eine äußerst lange Haltbarkeit, ist bakterienfeindlich (Karies vorbeugend) und nicht zuletzt preiswert. Amalgam ist in den letzten Jahren in Verruf geraten. Eine breit angelegte Diskussion über mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen hat zu Verunsicherung bei der Bevölkerung und der Zahnärzteschaft geführt. Internationale Studien weisen darauf hin, dass von Amalgam bei sachgerechter Verarbeitung keine begründeten Gefahren ausgehen. Die Verwendung von Amalgam ist nicht zuletzt auch wegen der gestiegenen ästhetischen Ansprüche der Patienten rückläufig. Amalgamsanierung
Bei einigen besonders veranlagten Patienten zeigen sich schon nach kurzer Zeit Auflösungserscheinungen im Oberflächenbereich von Amalgamfüllungen. Da das dabei gelöste Quecksilber über den Verdauungsweg in alle Körperregionen gelangen kann, ist eine systematische Ausleitungstherapie zur Entgiftung des Körpers nötig, um Erkrankungen zu verhindern oder zu beenden. Die Erscheinungsbilder der möglichen Folgeerkrankungen sind vielfältig. Die bei Folgeerkrankungen notwendigen Behandlungen sind aufwändig; sie werden bezüglich Medikamentierung und Dauer für jeden Einzelfall individuell angepasst. Amblyopie
"Schwachsichtigkeit" Ambulante Behandlung mit Narkose
Ambulante Behandlung bedeutet: der Patient wird in der Praxis behandelt und kann danach nach Hause gehen (im Gegensatz zur stationären Behandlung, bei der der Patient nach der Behandlung in einer Einrichtung – z. B. Klinik – verbleibt). Behandlungen, die unter Narkose durchgeführt werden, laufen oft nach der so genannten "ITN-Methode" (Information, Therapie, Nachsorge) in drei Schritten ab: Der erste Termin ist ein reines Informations-Gespräch zur Abklärung der notwendigen Behandlung. Der zweite Termin beinhaltet die eigentliche Therapie unter Vollnarkose, so dass der Patient nichts von der Behandlung mitbekommt. Moderne Narkoseverfahren ermöglichen eine kurzfristige Durchführung ohne langwierige Ausschlafphase; auch entstehen kaum Schmerzen oder Schwellungen. Der dritte Termin dient der Nachsorge. Ambulante Versorgung
Das Wort "ambulant" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "spazieren gehen", "wandeln". Im Wortsinn ist die ambulante Behandlung also diejenige, zu der die Patienten hingehen, im Gegensatz zur stationären Behandlung. Die ambulante ärztliche Behandlung umfasst alle Tätigkeiten des Arztes, die zur Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten ausreichend und zweckmäßig sind. Amniocentese
Fruchtwasseruntersuchung Amnioskopie
Fruchtwasserspiegelung Analdehner
Medizinisches Instrument zur Behandlung von Analfissuren oder Schließmuskelverkrampfungen und -verspannungen, welches mit Hilfe von Gleitgel in den After eingeführt wird und dort für einige Minuten verbleibt. Analfissur
(Schleim-) Hautriss des Afters. Analgen
schmerzstillendes Mittel Analgesie
Unempfindlichkeit gegen Schmerz; erzielt durch Schädigung oder künstliche Blockade der Schmerzleitung. Analgetika
schmerzlindernde Arzneimittel Analgosedierung
Schmerzausschaltung durch Medikamentengabe mit schmerzstillender und beruhigender Wirkung. Analogpräparat, Mee-Too-Präparat
Arzneimittel, das als Neuheit auf dem Markt eingeführt wird, sich aber hinsichtlich der Wirkungsweise kaum oder gar nicht von bestehenden Präparaten unterscheidet. Analogpräparate sind, z.B. aufgrund einer leicht veränderten Molekülsturktur der Wirkstoffe, neu patentierbar. Anämie
Blutarmut Anamnese
(griech.) = Erinnerung; Anästhesie
Schmerzausschaltung. Es wird zwischen örtlicher und allgemeiner Anästhesie unterschieden. Die allgemeine Anästhesie betrifft den ganzen Körper und wird auch als Narkose bezeichnet. Anatomie
Lehre vom Bau der Körperteile Andrologie
Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Potenz und der Fruchtbarkeit des Mannes befasst. Angina Pectoris
Anfallsartiges Engegefühl in der Brust, zusammen mit Atembeklemmungen. Wird ausgelöst durch Durchblutungsstörungen im Herzen. Angio-
Wortteil: Gefäß- Angiologie
Lehre der Blut- und Lymphgefäße Angstpatienten
Bezeichnung für Menschen, welche Angst vor medizinischen Behandlungen haben. Die Angst vor zahnmedizinischen Behandlungen kommt sehr häufig vor: Jeder fünfte Erwachsene hat Angst vor dem Zahnarztbesuch. Dieser Tatsache wird in zunehmendem Maße durch eine Spezialisierung von Praxen auf besondere Behandlungsmethoden Rechnung getragen. Angst- und Hypnosetherapie
Behandlungsmethoden, die zur Überwindung von Angstzuständen oder Phobien des Patienten eingesetzt werden. In jüngerer Zeit werden in zunehmenden Maße Therapien entwickelt, die auf die besonderen Probleme von Angstpatienten abgestimmt sind. Ankerzähne, Pfeilerzähne
Die "Nachbarzähne" einer Zahnlücke; diese dienen als Stützpfeiler zur Befestigung von Brückenkonstruktionen. Anomalie
Abweichung von der Regel Anomaloskopie
Methode zur Untersuchung des Farbsehens Anorexie
Appetitlosigkeit, auch: Magersucht Antibiotikaresistenz
Unempfindlichkeit von Bakterien gegen Antibiotika; der häufige Einsatz von Antibiotika kann zu einer zunehmenden Resistenz (Widerstandsfähigkeit, Unempfindlichkeit) der Bakterien führen. Antibiotikum
Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten durch Bakterien; gegen Virusinfekte helfen Antibiotika nicht. Antihypertonica
Mittel zur Behandlung des Bluthochdrucks Aortenklappe
eine der vier Herzklappen; Auslassklappe zwischen Herzkammer und Hauptschlagader im linken Herzen Aphasie
Zentrale Sprachstörung nach (weitgehend) abgeschlossener Sprachentwicklung; Aphasiebehandlung
Ziel der Aphasiebehandlung ist es, die sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern bzw. zu normalisieren. Falls erforderlich, werden nonverbale Verständigungsmöglichkeiten geschaffen. Aphasie, Broca-Aphasie
Bei der Broca-Aphasie ist das Sprachverständnis meistens gut, aber die Sprachäußerung fällt schwer. Der Patient spricht eher im "Telegrammstil". Aphasie, Wernicke-Aphasie
Bei der Wernicke-Aphasie ist das Sprachverständnis gestört. Oft gibt es einen großen Sprachfluss mit wenig Inhalt. Aphthe
entzündliche, schmerzhafte Schleimhautveränderung im Mund; oft als Begleitsymptom von Allgemeinerkrankungen Aplasie
Ausbleiben der Entwicklung eines Körperteils Apnoe
Atemstillstand Apoplexie
Schlaganfall, Gehirnschlag Applikation
Anwendung einer physikalischen Maßnahme bzw. Verabreichung eines Arzneimittels Applikationsart
Art und Weise, in der eine physikalische Maßnahme angewendet bzw. ein Arzneimittel verabreicht wird Applikationsort
Stelle des Körpers, an der eine physikalische Maßnahme bzw. ein Arzneimittel angewandt wird. Approbation
Bewilligung; staatliche Zulassung als Arzt oder Apotheker Approximalkaries
Meint die Zahnzwischenraumkaries und ist neben der Fissurenkaries die häufigste Kariesform. Die Zahnzwischenräume sind bei der Mundhygiene schlecht zugänglich; auch die natürliche Reinigung durch die Kaufunktion ist in den Zahnzwischenräumen weitestgehend unwirksam. Apraxie
Unfähigkeit, erlernte Einzelbewegungen oder -handlungen zu einer Gesamtheit zusammenzufügen, obwohl Bewegungsfähigkeit gegeben ist. Apraxie, ideatorische
Unfähigkeit, sinnvolle Handlungsketten sowohl auf Kommando wie auch automatisch auszuführen; Störung im Umgang mit Objekten. Apraxie, ideomotorische
Unfähigkeit, Gesten und einfache Bewegungen nachzumachen Arbeitstherapie
Arbeitstherapie ist ein Behandlungsfeld der Ergotherapie, bei der Arbeit unter wirklichkeitsnahen Bedingungen als Mittel der Therapie eingesetzt wird. Arbeits- und Beschäftigungstherapie
Frühere Bezeichnung der Ergotherapie vor einer entsprechenden Gesetzesnovellierung Aromatherapie
Meint die Anwendung ätherischer Öle zur positiven Beeinflussung von Gesundheit und Wohlbefinden. Auch versteht man darunter die gezielte Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen als Bestandteil der Pflanzenheilkunde, oftmals im Rahmen so genannter komplementärmedizinischer Methoden. Arterie
auch "Schlagader"; "Pulsader"; In der Regel pulsierendes Blutgefäß, welches das Blut vom Herzen weg transportiert. Arteriosklerose
Arterienverkalkung Arthritis
Gelenkentzündung (unterschiedlichste Ursachen) Arthrodese
operative Gelenkversteifung Arthrografie
Röntgenaufnahme eines Gelenks, in das zuvor Kontrastmittel gespritzt wurde. Arthrolyse
operative Wiederherstellung der Beweglichkeit versteifter Gelenke Arthrose
Gelenkerkrankung (unterschiedlichste Ursachen) Arthroskopie
Gelenkspiegelung mit einem speziellen Endoskop (Arthroskop). Artikulator
Gerät zur Nachahmung von Kiefergelenksbewegungen Arzneimittelbudget-Ablösungsgesetz (ABAG)
Das Arzneimittelbudget-Ablösungsgesetz (ABAG) trat am 1. Januar 2002 in Kraft. Mit ihm wurden die Budgets abgeschafft, die bis dato die Ausgaben der Vertragsärzte für Arznei-, Verband- und Heilmittel gesetzlich begrenzten. Das ABAG ersetzt die Budgets durch Ausgabenvolumen und Zielvereinbarungen, die die Kassenärztlichen Vereinigungen jedes Jahr neu mit den Landesverbänden der Krankenkassen verhandeln. Dabei richten sie sich nach Rahmenvorgaben, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung zuvor auf Bundesebene mit den Kassen vereinbart. Arznei- und Heilmittelbudget
Das 1993 eingeführte Arznei- und Heilmittelbudget ist eine gesetzlich definierte „Obergrenze für die insgesamt von den Vertragsärzten veranlassten Ausgaben für Arznei-, Verband- und Heilmittel.“ Arzt / Ärztin mit Zusatzbezeichnung (oder „Zusatztitel“) Fachgebundene Psychotherapie
Ärzte und Ärztinnen, deren Schwerpunkt in der Behandlung somatisch (körperlich) Kranker liegt, können diese Zusatzbezeichnung erwerben. Im Rahmen der dazu erforderlichen Weiterbildung lernen sie, die psychosozialen Fragestellungen ihres Faches zu erkennen und Patienten oder Patientinnen entweder selbst psychotherapeutisch zu behandeln oder - etwa an einen Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie - zu überweisen. Asperger-Syndrom
Krankheitsbild innerhalb des Autismus Astigmatismus
Hornhautverkrümmung Aszitespunktion
Flüssigkeitsabnahme aus der Bauchhöhle Ataxie
Auftreten unkoordinierter Bewegungen als Folge der gestörten Abstimmung der entsprechenden Muskelgruppen. Atemtherapie
Die Atemtherapie zählt zu den ganzheitlichen Methoden alternativer Heilverfahren. Der Mensch wird als Einheit (Körper und Psyche) betrachtet. Die Atem- und Entspannungstherapie wird zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit und Stimmungsaufhellung eingesetzt. Atemtherapie ist auch vorbeugende Maßnahme und hilft, den Alltag ruhiger und konzentrierter zu bewältigen. Weiterhin sind die Übungen der Atemtherapie sinnvoll bei Schlafstörungen, Atemrhythmusstörungen, Atemwegsschwierigkeiten und anderem. ATL-Training
ATL = Aktivitäten des täglichen Lebens; bestimmte Aktivitäten, die mit dem Patienten eingeübt werden (waschen, anziehen, essen, u. a.) Audiologie
Erforschung der Vorgänge beim Hören sowie der Erkrankungen der Hörorgane und die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten. Auflichtmikroskopie
Methode, erkrankte Hautstellen mit dem Mikroskop zu betrachten, da der zu begutachtende Teil nicht, wie bei einem normalen (Durchlicht-) Mikroskop, durch-, sondern nur angestrahlt werden muss. Augenherpes
Ganz allgemein ist Herpes ein Hautausschlag, welcher mit Bläschenbildung einhergeht. Den meisten Menschen ist vor allem der Lippenherpes geläufig, so dass dieser automatisch assoziiert wird, wenn von dem Begriff "Herpes" die Rede ist. Doch es gibt auch noch andere Formen des Herpes, so beispielsweise auch den Augenherpes. Augmentation
(lat.) Vergrößerung Aurikuloakupunktur
Aurikulo ist der Fachbegriff für die Ohrmuschel. Aurikuloakupunktur, oder auch Ohrakupunktur, meint die Akupunkturtherapie, welche an dem aus elastischem Knorpelgewebe geformten und mit Haut überdeckten Teil des Ohres vorgenommen wird. Ausdauer
Ausdauer ist die Fähigkeit, physisch und psychisch lange einer Belastung zu widerstehen, deren Intensität und Dauer letztlich zu einer Ermüdung (Leistungseinbuße) führt. Ausdauer ist auch die Fähigkeit, sich nach physischen und psychischen Belastungen rasch zu regenerieren. Auskultation
Abhören der inneren Organe per Stethoskop Aut idem
aus dem Lateinischen: "oder gleiches"; Autismus
Angeborene, unheilbare Entwicklungsstörung, die sich zumeist bereits im frühen Kindesalter zeigt. Autogenes Training
Das Autogene Training beinhaltet Entspannungsübungen, die oft auch logopädische oder ergotherapeutische Behandlungen ergänzen. Autogenes Training ist eine Methode der Selbstbeeinflussung. Dabei wird das Ziel verfolgt, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. AVWG
Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz
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